Spachtelarbeiten

 

Damit zum Schluss der ganzen Umgestaltungen oder Neubauten oder Modernisierungen auch alles schön aussieht, müssen die Oberflächen oder nur die Fugen zwischen den einzelnen Platen noch gespachtelt und geschliffen werden.

Denn Sie wollen sich trotz der ganzen Technik und Arbeit, die in einer Wand, einem Fußboden oder einer Decke steckt an den Oberflächen erfreuen und nicht am Untergrund. Dafür müssen spezielle Spachtel der unterschiedlichsten Art fachmännisch auf den vorbereiteten Untergrund aufgebracht werden und in Verbindung mit Glasfaserbinde oder Papierdeckstreifen eine im besten Fall spiegelglatte Oberfläche ergeben. Damit sich jedoch Auftraggeber (Sie), Ausführender(ich) und der Maler  nicht gegenseitig des Pfusches bezichtigen, hat die Bundesinteressengemeinschaft Trockenbau eine Richtlinie herausgegeben, die die Qualitäten der Oberflächen genau beschreibt und regelt. Da wird unterschieden in vier verschiedene Qualitätsstufen für die Verspachtelung von Gipskartonflächen (Im Original sind die Definitionen natürlich umfangreicher)

 

Q1: Füllen der Fugen mit Spachtel und einlegen der Binde

Q2: Wie Q1, einmal Schleifen und ein zweites Mal spachteln

Q3: Wie Q2, zweimal Schleifen und ein drittes Mal größer spachteln

Q4:  WIE Q3, dreimal Schleifen und vollflächig spachteln

 

Dabei reicht die Stufe Q2, die standardmäßig vereinbart wird, um Raufasertapete zu kleben und mit Dispersionsfarben zu streichen.

Q3 reicht für feinere Tapeten

Q4 kann zum Streichen der neuen Flächen ausreichen, bedarf für      Hochglanzlack noch mindestens einer weiteren vollflächigen Spachtelung